Die Studie zur Mentalen Gesundheit bei der Arbeit (S-MGA)

Autoren: Burr, Rose, Schöllgen

Kategorie: Repräsentative Panelstudien in den Arbeitswissenschaften

Chair: Tisch

Beitragskurzfassung:
S-MGA untersucht längsschnittliche Zusammenhänge zwischen Arbeitsbedingungen, mentaler Gesundheit (z.B. Wohlbefinden, depressive Symptomatik), Arbeits- und Funktionsfähigkeit sowie die Auswirkungen dieser Faktoren auf die Erwerbsteilhabe. 

Die Studie startete 2011/12 als eine Repräsentativerhebung von Beschäftigten, so dass Prävalenzen der Zielgrößen im Querschnitt erfasst werden konnten. Durch eine erneute Befragung der Beschäftigten in 2017, d.h. Erweiterung zu einer Panelerhebung, können nun Ursache-Wirkungs-Beziehungen untersucht werden. Die Studie wurde von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) initiiert und in Kooperation mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) durchgeführt.

Methoden:
In der integrierten Erwerbsbiografie (IEB) führt das IAB alle sozialversicherungs-pflichtig Beschäftigten in Deutschland zu einer Datenbasis zusammen. Diese Grundgesamtheit diente als Stichprobenrahmen für eine Repräsentativerhebung, die in zwei Stufen durchgeführt wurde: Die erste Stufe war eine Zufallsauswahl von 206 Gemeinden, in denen wiederum eine Zufallsauswahl von 13590 Adressen gezogen wurde. Von diesen konnten 4511 (33,2%) erfolgreich kontaktiert und befragt werden.

Die Befragung erfolgte face-to-face mittels computergestützter Interviews und – bei sensiblen Inhalten – per Fragebögen, die dem Interviewer verschlossen zurückgereicht wurden. Die wiederholte Befragung der Ausgangsstichprobe erfolgte 2017 mit insgesamt 2640 Personen. Bei dieser Befragung wurde zudem die gesamte Er-werbsbiografie zwischen den Erhebungen erfasst.

Ergebnis:
Anhand soziodemografischer Merkmale (Bildung, Ausbildung, Einkommen etc.) wurde die Stichprobe mit der Bruttostichprobe und der Grundgesamtheit verglichen. Die geringfügigen Abweichungen sind ein Beleg für die Repräsentativität der Stichprobe. Die Präsentation wird anhand ausgewählter Beispiele (depressive Symptomatik, Mobbing etc.) Auswertungs – und Verwertungsmöglichkeiten des Datensatzes im Quer- und Längsschnitt darstellen.

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Raum 2
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Burr, Rose, Schöllgen