Gesundes Altern am Arbeitsplatz im Kontext der Digitalisierung

Autoren: Dietz, Knoll, Zacher

Kategorie: Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung für ein erfolgreiches Altern bei der Arbeit und im Ruhestand

Chair: Kemter

Beitragskurzfassung:

Die digitale Transformation durchdringt in Deutschland alle Branchen, Tätigkeitsbereiche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Prozesse. Auf der Verarbeitung von Daten basierende Informations- und Kommunikationstechnologien (IuK) verändern die Inhalte, Gestaltung und Organisation von Arbeit mit weitreichenden Folgen für die Beschäftigten, Organisationen und die Gesellschaft insgesamt. Das Projekt „Zentrum digitale Arbeit“ (ZdA), welches im Rahmen des Programms „Zukunftszentren“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert sowie ergänzend durch den Freistaat Sachsen, vertreten durch das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, kofinanziert wird, unterstützt kleine und mittlere Unternehmen sowie politische und gesellschaftliche Akteure bei der Bewältigung der Anforderungen der digitalen Transformation und der Nutzung der mit ihr einhergehenden Chancen. Diese Unterstützung erfolgt evidenzbasiert (Barends & Rousseau, 2018), d.h., basierend auf empirischen Befunden und theoretischen Modellen. Eine Säule der Arbeit des ZdA stellen eigene Studien dar. Diese Studien bilden zum einen die aktuelle Situation und Entwicklungstrends ab, zum anderen identifizieren sie Wirkungen, regen Diskussionen an und sichern Empfehlungen empirisch ab.

Im Rahmen des Vortrages wird eine Panelstudie vorgestellt, welche die aktuelle Nutzung von IuK-Technologien und neuen Formen der Organisation von Arbeit (insb. der räumlichen und zeitlichen Flexibilisierung) sowie deren Wirkungen auf Kriterien guter Arbeit (u. a. Entwicklungsförderlichkeit, Mitarbeitendengesundheit) unter Berücksichtigung individueller und kontextueller Faktoren, untersucht. Die empirische Grundlage dieser Studie bildet eine Onlineumfrage mit sechs Messzeitpunkten von Juli bis Dezember 2020. Zum ersten Messzeitpunkt wurde eine repräsentative Stichprobe von N = 2214 Erwerbstätigen aus Deutschland befragt. Im Vortrag werden die Ergebnisse dieser Befragung zu der Wirkung der Nutzung von IuK Technologien und der räumlichen und zeitlichen Flexibilisierung von Arbeit auf die Gesundheit der Mitarbeitenden unter Berücksichtigung des Alters vorgestellt.


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Raum 3
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Dietz, Knoll, Zacher