Kompetenzentwicklung für hybride Wertschöpfung – Kompetenzentwicklung im Rahmen des Transformationsprozesses zum Smart Service-Anbieter in KMU

Autoren: Fischer

Kategorie: Kompetenzentwicklung für hybride Wertschöpfung

Chair: Jeske

Beitragskurzfassung:
Die Digitalisierung wird als eminent herausragender Treiber für den Wandel in Unternehmen sowie für Innovationen betrachtet (Koldewey et al., 2019; Heim et al., 2017). Gerade produzierende Industriezweige wie Maschinenbauunternehmen bringen neue Geschäftsmodelle, die ihre Kerntätigkeit mit digitalen Diensten kombinieren, hervor (Koldewey et al., 2019). Dabei induziert die zugrunde liegende Transformation neue sowie veränderte Anforderungen an die Mitarbeitenden in den Unternehmen (Helferich & Pleil, 2019). Die damit einhergehende Anpassung bzw. Entwicklung entsprechender Kompetenzen und Rollen von Mitarbeitenden gilt als zentrale Herausforderung bei der Gestaltung und Umsetzung hybrider Wertschöpfungssysteme (Obermaier, 2017). Als Ursache ist anzuführen, dass es noch weitestgehend unklar ist, welche Kompetenzen auf welchem Kompetenzniveau zur Realisierung dieser strategischen Ziele benötigt werden. Das wird wiederum als Voraussetzung angesehen, um bei einer notwendigen Anpassung bzw. bei fehlenden Kompetenzen zielgerichtet Weiterbildungen oder Kompetenzaufbaustrategien entwickeln und durchführen zu können (Rübbelke, 2016; Obermaier, 2017). Zur Adressierung dieses Problems wurde, basierend auf einer systematischen Literaturanalyse, ein Konzept zur Kompetenzentwicklung auf Mitarbeitenden-Ebene entwickelt. Hierbei bildet der Kern des Beitrags die theoretische Darstellung des Kompetenzentwicklungsprozess, indem auf die verschiedenen aufeinander aufbauenden Methodiken eingegangen wird – von der Erhebung der allgemeinen Ausgangssituation im Unternehmen bis hin zur bedarfsgerecht, adressorientierten Entwicklung von Lernmethoden für die Mitarbeitenden. Ferner soll es den Unternehmen ermöglicht werden, einen agil dynamischen Kompetenzentwicklungsprozess in die Arbeitsprozesse und -systeme im Unternehmen zu integrieren sowie eine Personalallokation durchzuführen. Insoweit bedarf es einer Validierung des Kompetenzentwicklungsprozesses, die sich an das Kompetenzentwicklungskonzept anschließt, wobei eine erste Evaluation durch vier Maschinenbauunternehmen erfolgt ist. Weiterer Forschungsbedarf besteht bei der Übertragung und Anwendung der Systematik in KMU.

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Raum 4
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Fischer