Mobil in Zeit und Raum? Ergebnisse des Praxisprojekts Digital – Mobil

Autoren: Grzech-Sukalo, Czycholl

Kategorie: Digitalisierung, Wandel der Arbeit: neue Anpassungserfordernisse bei Zusammenarbeit, Fertigkeitserhalt und Gesundheit

Chair: Tieves-Sander

Beitragskurzfassung:
Mobiles Arbeiten ist in Zeiten der Corona-Krise in aller Munde. Dies betrifft vorrangig das Arbeiten im Homeoffice, gerade zu Zeiten der Corona-Pandemie. Von vielen Beschäftigten wird diese Form des mobilen Arbeitens als Bereicherung gesehen. Sie kann bei guter Ausgestaltung zu einer höheren Selbstbestimmtheit und ausgewogeneren Work-Life-Balance führen. Durch die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten portabler Endgeräte gibt es neben dem Homeoffice weitere orts- und zeitflexible mobile Arbeitsformen. Dabei können die Arbeitsplatz- und Arbeitszeitmöglichkeiten sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf Gesundheit, Familie, Freizeitaktivitäten, aber auch Umwelt haben.

Ob Beschäftigte mobile Arbeitsformen eher als Segen oder als Fluch wahrnehmen, hängt von den jeweiligen gesetzlichen, betrieblichen und individuellen Rahmenbedingungen ab. Im dem vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur geförderten Projekt Digital-Mobil (Laufzeit vom 01.08.2019 bis zum 31.12.2020) wurden Chancen, Risiken und Gestaltungsmöglichkeiten mobiler Arbeit ausgelotet. Basierend auf den Befunden der Studie prentimo – präventionsorientierte Gestaltung mobiler Arbeit wurden in regionalen Zukunftswerkstätten verschiedene Handlungsfelder mobiler Arbeit mit Beschäftigten, Interessenvertretungen Unternehmensleitungen, Wirtschaftsverbänden und Verkehrsplaner/innen diskutiert. Besonders in den Blick genommen wurden der individuelle und betriebliche Gesundheitsschutz, die Work-Life-Balance, die Kompetenzentwicklung der mobil Beschäftigten, die Veränderungen von Führungsaufgaben durch mobile Arbeit sowie die Frage, welche verkehrlichen Wirkungen mit mobiler Arbeit einhergehen können. Bedingt durch die derzeitige Situation spielte auch das mobile Arbeiten in Zeiten von Corona eine wichtige Rolle.

In diesem Beitrag werden zentrale Ergebnisse der Zukunftswerkstätten präsentiert. Bedarfe und Perspektiven für die (regionale) Praxis wie z. B. die Ausgestaltung von Betriebsvereinbarungen zum mobilen Arbeiten sowie betriebsinterne Regelungen zur Erreichbarkeit werden näher beleuchtet.

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Raum 6
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Grzech-Sukalo, Czycholl

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