Nutzen Dresdner SeniorInnen ab 60 Jahren digitale Assistenzsysteme im Alltag? Erste Ergebnisse der LAB60+ Studie

Autoren: Uhlmann, Wegge

Kategorie: Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung für ein erfolgreiches Altern bei der Arbeit und im Ruhestand

Chair: Kemter

Beitragskurzfassung:

Die Lebenssituationen von älteren Menschen in Deutschland sind sehr heterogen. Während einige bis ins hohe Alter berufstätig sind, sind andere aufgrund von kognitiven und körperlichen Einschränkungen auf Pflege angewiesen, wobei in der Regel ein möglichst langer Verbleib in der eignen Häuslichkeit angestrebt wird. Hier können u.a. digitale Assistenzsysteme (DAT) unterstützen. Die Studie LAB60+ untersucht im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Centrum für Demografie und Diversität der TU Dresden mit der Landeshauptstadt Dresden (Geschäftsbereich Arbeit, Soziales, Gesundheit und Wohnen) die Lebens-, Gesundheits- und Pflegesituation von BürgerInnen Dresdens ab dem 60. Lebensjahr. Dazu wird eine repräsentative postalische Befragung von 6000 BürgerInnen, 270 Beobachtungsinterviews in den Wohnungen der Zielgruppe, sowie Expertenbefragungen in Pflegeeinrichtungen durchgeführt. Erhoben werden Informationen zur Erwerbs- und Einkommenssituation, zur Wohnumgebung, zur sozialen Teilhabe, zur Gesundheit und Pflegebedürftigkeit, zu den Auswirkungen der COVID-19 Pandemie und zur Nutzung von DAT: speziell Sprachassistenten, Haushaltsroboter und umgebungsbasierte Unterstützungssysteme (z.B. Teleüberwachung des Blutdrucks). Dieser Beitrag fokussiert auf die aktuelle Verbreitung der DATs in der Dresdner Bevölkerung und untersucht Gründe für die Nutzung und Nichtnutzung solcher Systeme. Es wird u.a. analysieret, welche Variablen (z.B. demografisch; bibliografisch; soziale Kontextfaktoren) die Nutzung bzw. Nicht-Nutzung von DAT beeinflussen.


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Raum 3
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Uhlmann, Wegge