Partizipativ-explorativer Ansatz für die Nutzung humanoider Roboter als berufsbezogene assistive Technologie für Jugendliche und junge Erwachsene mit Austimusspektrumsstörung

Autoren: Dederichs-Koch

Kategorie: AR- und VR-gestützte Ausbildung

Chair: Kluge

Beitragskurzfassung:
Die Entwicklung eines berufsbezogenen assistiven Technologiesystems in Form eines humanoiden Roboters für Jugendliche und junge Erwachsene mit Autismusspektrumsstörung erfordert eine genaue Analyse sowohl der Möglichkeiten und Grenzen des technischen Systems als auch des aus der Beeinträchtigung zu definierenden Anforderungsprofils. Komplexe humanoide Roboter bieten eine Vielzahl an Funktionalitäten für die Mensch-Maschine-Interaktion, die aber aus Sicht der zu assistierenden Personengruppe nicht unbedingt als hilfreich empfunden werden kann. Daher soll der Gestaltungsprozess durch Einbeziehung potenzieller Anwendungspersonen mit und ohne Beeinträchtigungen erfolgen (partizipativer Ansatz) und durch die gemeinsame Erarbeitung eines spezifischen Anforderungsprofils und dessen technische Gestaltung durch modulare Nutzung einzelner technischer Komponenten in ein individuelles Assistenzsystemdesign münden, das neuartige Lösungen beinhaltet (explorativer Ansatz). Hierbei steht insbesondere der Wirkzusammenhang zwischen den Merkmalen der Beeinträchtigung und der Gestaltung von Funktionalitäten einzelner Assistenzsystemkomponenten im Fokus. Als assistives System kommt der humanoide NAO-Roboter zum Einsatz, der über vielfältige Funktionen und Interaktionskomponenten, insbesondere auch zur künstlichen Intelligenz im Rahmen der Bildverarbeitung (Gesichts- und Emotionserkennung) und Dialoggestaltung (Semantic Engine), verfügt. Am Beispiel dieses Roboters werden der entwickelte Ansatz sowie erste Ergebnisse vorgestellt.

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Raum 1
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Dederichs-Koch